Kultur und Umwelt
Gemeinsam für ein klimaneutrales Bassum
Gerade dieser Sommer zeigt uns erneut, wie wichtig es ist, Verantwortung für unser Klima und unsere Umwelt zu übernehmen. Hitzewellen werden häufiger und dauern länger, gleichzeitig nehmen Starkregenereignisse und Überschwemmungen zu. Die Auswirkungen des Klimawandels sind längst auch bei uns angekommen.
Natürlich können wir in Bassum die weltweiten Herausforderungen nicht allein lösen. Dafür braucht es ein internationales Umdenken und gemeinsames Handeln. Aber eines ist ebenso klar: Jeder von uns kann vor Ort einen wichtigen Beitrag leisten. Und wenn viele mitmachen, können aus kleinen Schritten große Veränderungen entstehen.
In Bassum arbeiten wir bereits seit Langem daran, unsere Stadt zukunftsfähig aufzustellen: mit der kommunalen Wärmeplanung, der energetischen Sanierung unserer Gebäude und mit Klimakonzepten, die uns Schritt für Schritt dem Ziel einer klimaneutralen Stadt näherbringen.
Dabei möchte ich neue Ideen voranbringen. Eine davon ist mein Konzept „Energy from Industry“: Große, bisher ungenutzte Dachflächen von Unternehmen könnten mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden, um vor Ort saubere Energie zu erzeugen und diese möglichst auch den Bassumer Haushalten zugänglich zu machen. So verbinden wir Wirtschaft, Klimaschutz und einen ganz konkreten Nutzen für unsere Stadt.
Genauso wichtig ist für mich, Bassum besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten: mehr Regenrückhalteflächen, weniger Bodenversiegelung sowie mehr Bäume und Grünflächen, sowohl auf Firmengeländen als auch auf privaten Grundstücken.
Dass Klimaschutz und wirtschaftliches Handeln zusammenpassen, versuchen wir auch in unserem eigenen Unternehmen vorzuleben. Mit einer Brennstoffzelle, zwei Photovoltaikanlagen, einem großen Ökoteich zur Unterstützung des natürlichen Wasserhaushalts und zur Abkühlung der Umgebung sowie zahlreichen Laub- und Obstbäumen investieren wir seit Jahren in nachhaltige Lösungen. Ich selbst fahre seit mehr als zehn Jahren elektrisch, auf unserem Firmengelände entstand früh eine öffentliche Ladestation und inzwischen ist rund die Hälfte unserer Firmenfahrzeuge elektrisch oder hybrid unterwegs.
Für mich steht fest: Klimaschutz funktioniert nicht durch Verbote, sondern vor allem durch Aufklärung, gute Ideen und attraktive Angebote. Wenn Politik, Unternehmen und Bürger gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir viel erreichen.
Bassum klimaneutral und gleichzeitig lebens- und liebenswert für kommende Generationen aufzustellen, ist für mich eine echte Herzensangelegenheit.
Meine Ziele
- Im Stadtratkommunale Wärmeplanung, energetische Sanierung und Klimakonzepte Schritt für Schritt weiterführen
- Dafür setze ich mich ein„Energy from Industry“: ungenutzte Dachflächen von Unternehmen für Photovoltaik nutzen und den Strom möglichst auch Bassumer Haushalten zugänglich machen
- Im Stadtratmehr Regenrückhalteflächen, weniger Bodenversiegelung sowie mehr Bäume und Grünflächen
- Im KreistagKlimaschutz durch Aufklärung, gute Ideen und attraktive Angebote statt durch Verbote